„Pastcast“ – Ein englischsprachiger Geschichts-Podcast auf den Spuren des Adlers
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In den vergangenen fünf Monaten hat sich die Klasse 7 B/C der Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule Heilsbronn auf eine spannende Spurensuche begeben. Das Ergebnis: Ein Podcast in englischer Sprache für den Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ über Deutschlands erste Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth.

Seit Oktober 2025 rauchten im bilingualen Geschichtsunterricht die Köpfe. Sieben Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zugs – in dem Geschichte auf Englisch unterrichtet wird – haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Geschichte der legendären Lokomotive „Adler“ so aufzubereiten, dass sie auch nach 190 Jahren noch jeden mitreißt.
Schritt 1: Von der Recherche zum Experten-Interview
Der Weg zum fertigen Podcast war ein echtes Mammutprojekt über fünf Monate. In der ersten Phase (Oktober bis Dezember) verwandelte sich das Klassenzimmer in eine Redaktion. Über ein digitales Mebis-Board wurden Fakten zusammengetragen, Texte analysiert und das Format des Podcasts geplant. Besonders spannend war die schulinterne Umfrage: 125 Teilnehmer wurden befragt, was sie eigentlich über den „Adler“ wissen. Das überraschende Ergebnis – dass selbst in unserer Region viele Details der ersten Bahnfahrt zwischen Nürnberg und Fürth unbekannt sind – war ein zusätzlicher Ansporn.
Ein absolutes Highlight war der Besuch im DB Museum in Nürnberg am 18. Dezember 2025. Dort erhielt die Gruppe eine private Führung von Dr. Rainer Mertens, dem Ausstellungsleiter und Kurator des Museums. Er stand der Klasse im Anschluss für ein exklusives Interview Rede und Antwort – natürlich auf Englisch! Diese Expertenstimmen verleihen dem Podcast eine besondere Tiefe und Authentizität. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Herrn Mertens bedanken, der sich unentgeltlich Zeit für uns genommen und den Schülerinnen und Schülern einen tollen, altersgerechten Einblick in das Thema gegeben hat.

Schritt 2: High-Tech in der Schule: KI und Audacity
In der zweiten Projektphase (Dezember bis Februar) wurde es technisch. Die Schüler nutzten das innovative Online-Tool „NotebookLM“, um aus ihren umfangreichen Recherche-Ergebnissen ein englisches Dialog-Skript zu erstellen. Dieses wurde überarbeitet und sprachlich angepasst.
Im Anschluss verwandelte sich der Raum F25 oder die Bibliothek in ein echtes Tonstudio. Die Aufnahmen begannen bereits im Dezember mit der Software Audacity und zogen sich bis zur finalen Fassung im Februar 2026.
Für die richtige Atmosphäre suchte die Klasse auf pixabay.com nach lizenzfreier Musik, Jingles und passenden Sounds, um das „Eisenbahn-Fieber“ akustisch erlebbar zu machen.
Warum „Bilingual“ mehr als nur Vokabeln ist
Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll die Vorteile des bilingualen Sachfachunterrichts (CLIL – Content and Language Integrated Learning). Die Schüler lernen Englisch hier nicht als bloßes Schulfach, sondern als Werkzeug, um komplexe historische Zusammenhänge zu verstehen und zu präsentieren. Seit nunmehr 18 Jahren haben die Schülerinnen und Schüler der Markgraf-Georg-Friedrich Realschule die Möglichkeit, ab der 7. Jahrgangsstufe den bilingualen Zug zu wählen.
Wettbewerb „Erinnerungszeichen“
Mit diesem Podcast nimmt die Klasse am bayerischen Landeswettbewerb „Erinnerungszeichen 2025/26“ teil. Unter dem Motto „Alles neu? Bayern zur Zeit König Ludwigs I.“ erforschen Schüler die Geschichte ihrer Heimat. Da der „Adler“ untrennbar mit der Ära Ludwigs I. und dem Aufbruch Bayerns in die Moderne verbunden ist, drückt die ganze Schulgemeinschaft die Daumen für eine Platzierung!
Hört jetzt rein! Taucht ein in das Jahr 1835, erfahrt, weshalb der britische Lokführer William Wilson Nürnberg nie wieder verließ und warum die erste Bahnfahrt Deutschland für immer veränderte.
Manuel Erben
RoboCup: Deutsche Meisterschaft in Köln
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Erfolg unseres Teams bei der Deutschen Robotikmeisterschaften
Vom 11. bis 14. März 2026 durften Sven Haupt und Adrian Brimmer (beide Klasse 8A) an den Deutschen Meisterschaften, den „RoboCup Junior German Open“ in Köln teilnehmen. Nur zwei Wochen zuvor hatten sich die beiden sensationell beim einem Qualifikationsturnier als Team "Robobron" durchsetzen und die begehrten Tickets für das Bundesfinale lösen können.
Aber während dort die meisten Teams ein Jahr intensiver Vorbereitungszeit hatten, hatten sich Sven und Adrian erst rund drei Monate vorher entschieden, sich überhaupt zu beteiligen. Trotzdem konnten sie im größten Wettbewerb, der Junior German Open, Rescue Line Entry, an der 66 Teams aus ganz Deutschland teilnahmen, mit tollen Leistungen und großem Einsatz überzeugen. In insgesamt 4 Runden ließen sie viele Teams hinter sich und konnten insgesamt 1078 Punkte erzielen. Mit dieser super Leistung landeten sie schließlich auf dem 44. Platz. Über ihren Erfolg freuten sich besonders ihr Klassenleiter Herr Ortloff, der die beiden nach Köln begleitete, sowie der Leiter der Robotik-Gruppe, Herr Erben.
Neben den sportlichen Ergebnissen war das Turnier vor allem ein unvergessliches Erlebnis für Sven und Adrian. In den Hallen von Köln wurde getüftelt, geschraubt, programmiert und gemeinsam gefeiert – stets geprägt von gegenseitigem Respekt und großer Hilfsbereitschaft zwischen den Teams. Neben dem sportlichen Wettbewerb nutzten sie aber auch die Gelegenheit, die Stadt Köln an einem sonnigen Tag näher kennenzulernen und den berühmten Dom mal in echt zu sehen.
Aber bekanntlich ist nach dem RoboCup vor dem RoboCup: Das Team blicken bereits motiviert auf die nächste Saison – mit neuen Ideen und weiteren Verbesserungen. Und vielleicht ist dann sogar die Weltmeisterschaft in greifbarer Nähe-die Anfahrt wäre zumindest nicht so weit, denn sie wird in Nürnberg stattfinden.
Die gesamte Schulfamilie der Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule ist unglaublich stolz auf euch, Sven und Adrian!
Oliver Roos

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Vortrag zur globalen Sicherheitslage in den Klassen 10B und 10F
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Die Klassen 10B und 10F der Realschule Heilsbronn erhielten in dieser Woche einen besonderen Einblick in aktuelle geopolitische Entwicklungen. Hauptmann Dhany Sahm, Jugendoffizier der Bundeswehr, war zu Gast und erläuterte den Schülerinnen und Schülern zentrale Aspekte der internationalen Sicherheitslage. Sein Vortrag verband politische Grundbegriffe mit konkreten Beispielen aus der jüngsten Weltpolitik und bot damit einen lebendigen Zugang zu einem komplexen Thema.

Souveränität und territoriale Integrität im Fokus
Zu Beginn stellte Hauptmann Sahm die Begriffe Souveränität und territoriale Integrität vor – zwei Grundpfeiler des modernen Völkerrechts. Anhand aktueller Ereignisse zeigte er, wie empfindlich diese Prinzipien in der Realität sein können. Beispiele aus dem politischen Handeln verschiedener Staatsoberhäupter verdeutlichten, wie schnell internationale Spannungen entstehen können, wenn Grenzen oder staatliche Selbstbestimmung infrage gestellt werden.
Besonders eindrücklich war, dass der Referent immer wieder Bezüge zur Lebenswelt der Jugendlichen herstellte. Durch anschauliche Vergleiche, alltagsnahe Situationen und Beispiele aus Medien, die die Schülerinnen und Schüler kennen, gelang es ihm, abstrakte sicherheitspolitische Konzepte verständlich und greifbar zu machen.
Die Rolle der Vereinten Nationen
Im weiteren Verlauf des Vortrags ging Hauptmann Sahm auch auf die Vereinten Nationen (UN) ein, die als internationale Organisation eine zentrale Rolle bei der Wahrung des Friedens spielen. Er erläuterte, dass die UN als Forum für Diplomatie, Konfliktprävention und internationale Zusammenarbeit fungiert. Besonders hervorgehoben wurde der UN‑Sicherheitsrat, der als einziges Gremium weltweit verbindliche Beschlüsse zur Friedenssicherung fassen kann.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass der Sicherheitsrat über weitreichende Instrumente verfügt – von Sanktionen bis hin zur Mandatierung von Friedensmissionen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass seine Handlungsfähigkeit oft von den politischen Interessen der fünf ständigen Mitglieder abhängt, was in aktuellen Konflikten immer wieder sichtbar wird.
Machtverschiebungen im 21. Jahrhundert
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den globalen Machtverhältnissen. Besonders die Rolle der Volksrepublik China wurde ausführlich beleuchtet. Hauptmann Sahm erklärte, dass China bis zum Jahr 2049 – dem 100. Jahrestag seiner Staatsgründung – das Ziel verfolgt, sich zur führenden Weltmacht zu entwickeln. Diese Ambitionen könnten weitreichende Folgen für die internationale Ordnung haben.
Am Beispiel der Republik China (Taiwan) zeigte der Referent, wie geopolitische Interessen, wirtschaftliche Abhängigkeiten und militärische Spannungen ineinandergreifen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten so ein anschauliches Bild davon, warum die Region Ostasien als sicherheitspolitischer Brennpunkt gilt.
Einblick in sicherheitspolitisches Denken
Der Vortrag bot nicht nur Fakten, sondern auch Denkanstöße: Welche Verantwortung tragen Staaten in einer globalisierten Welt? Wie können Konflikte verhindert werden? Und welche Bedeutung hat internationale Zusammenarbeit für Frieden und Stabilität?
Die Klassen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit Hauptmann Sahm ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, politische Entwicklungen kritisch zu beobachten und zu verstehen.
Lukas Beckert (Klasse 7c) gewinnt Kreisentscheid
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Am Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs an der Realschule Zirndorf, der am 24.02.2026 stattfand, nahmen insgesamt elf Vorleserinnen und Vorleser aus unterschiedlichen Realschulen teil. In zwei spannenden Runden stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können unter Beweis.

In der ersten Runde präsentierten die Schülerinnen und Schüler eine selbst gewählte Textstelle aus einem mitgebrachten Buch. Die sechs besten Vorleserinnen und Vorleser qualifizierten sich anschließend für die zweite Runde. Dort galt es, eine unbekannte Textstelle vorzulesen. Dies war eine besondere Herausforderung, die neben Lesetechnik auch Textverständnis und Ausdrucksstärke erforderte.

Unsere Schule wurde von Lukas Beckert (Klasse 7c) vertreten. Souverän stellte er Autor und Handlung seines Buches, „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende, vor und führte gekonnt zur ausgewählten Textstelle hin. Mit ausdrucksstarker Stimme, sicherer Betonung und großem Einfühlungsvermögen zog er die Zuhörerinnen und Zuhörer von Beginn an in seinen Bann. Mit Bravour meisterte Lukas die erste Runde und zog verdient in die zweite Leserunde ein.
Politik kann richtig Spaß machen!
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10b und 10f gefangen im Escaperoom zur Kommunalwahl…
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10b und 10f stellten sich dem Escaperoom zur Kommunalwahl im Landkreis Ansbach, organisiert vom Kreisjugendring. In kleinen Teams aus jeweils zehn Jugendlichen tauchten sie ein in die Welt der lokalen Politik und knobelten sich durch spannende Aufgaben, die auch an den bunt gestalteten Wänden des Pavillons versteckt waren.

Nur 20 Minuten Zeit, viele Hinweise, kluge Köpfe – und am Ende ein gemeinsames Lösungswort aus 9 Buchstaben: Alle Gruppen meisterten die Herausforderung mit Teamgeist und guter Laune!

Die Aktion zeigte eindrucksvoll, dass Politik nicht trocken sein muss!
Kerstin Kohrmann
Verkehrsschilder der Gerechtigkeit
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Wanderausstellung „Schilder der Gerechtigkeit“ an der Realschule Heilsbronn
In der kommenden Woche ist an unserer Schule eine ganz besondere Ausstellung zu Gast: Die Wanderausstellung „Schilder der Gerechtigkeit“ des Künstlers Johannes Volkmann macht Station an der Staatliche Realschule Heilsbronn.

Im Straßenverkehr ist es mit Verkehrsschildern gelungen, eine internationale Bildersprache zu entwickeln, die weltweit akzeptiert und verstanden wird. In diesem Sinne sind die „Schilder der Gerechtigkeit“ als internationale Bildsymbole zu verstehen, um sichtbar Zeichen für ein gleichberechtigtes Miteinander zwischen den Menschen zu setzen.
Der Konzeptkünstler Johannes Volkmann, der mit seinem Team dieses internationale Projekt auf den Weg gebracht hat, initiierte dieses Projekt in der Coronazeit um Kinder beim Homeschooling auch wieder kreativ werden zu lassen.
Die Entwürfe wurden dann als Verkehrsschilder angefertigt und gehen als Ausstellung durch ganz Europa. Die Ergebnisse der Projekte werden auf Stoff gedruckt und als „Europäisches Tischtuch“ in Brüssel vor dem Gerichtshof der Europäischen Union ausgestellt.
Das Projekt greift Fragen auf, die die heutige Generation beschäftigen: Was bedeutet Gerechtigkeit? Haben alle Menschen die gleichen Rechte? Und wie können wir Verantwortung für eine faire und friedliche Welt übernehmen? Auf künstlerisch gestalteten Schildern greift die Ausstellung Gedanken zur Menschenwürde, Freiheit, Gleichberechtigung und Solidarität, Toleranz und Vielfalt, gegen Diskriminierung, Vorurteile und Hass auf und regt damit zum Nachdenken und Diskutieren an.
Die Ausstellung wird eine Woche lang im Schulhof zu sehen sein. Alle Klassen erhalten die Möglichkeit, die Werke im Rahmen des Unterrichts zu besuchen. Dabei geht es nicht nur um das Betrachten der Schilder, sondern vor allem um den Austausch: Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre eigenen Gedanken, Fragen und Standpunkte einbringen.
Besonders im Fach Ethik, Religions- und Sozialkundeunterricht sowie in Kunst bietet die Ausstellung unseren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Anknüpfungspunkte. Sie dient als Impulsgeber für kreative und inhaltliche Projekte rund um das Thema Menschenrechte und Gerechtigkeit.
Dabei entscheidet sich, welche Themen an unserer Schule besonders wichtig sind und diese dann auch weiterentwickelt werden können: schon jetzt sind tolle kreative Ansätze entstanden, die die Schülerinnen und Schüler voller Eifer und Begeisterung entwickelt haben. Dabei entstehen gerade auch künstlerische Beiträge, in denen die Jugendlichen ihre Sicht auf eine gerechte Welt ausdrücken können.
Wir freuen uns sehr, dass wir diese inspirierende Ausstellung an unserer Schule begrüßen dürfen. Sie bietet unseren Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich intensiv mit wichtigen gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen und ihre eigene Haltung zu entwickeln – eine wertvolle Erfahrung weit über den Unterricht hinaus.
Mehr zu dem Projekt erfahren Sie auf folgender Webseite: Verkehrsschilder der Gerechtigkeit – Eine Projekt des Wertebündnis Bayern
Dort finden Sie auch eine digitale Landkarte der Orte, an denen die Ausstellung schon Station gemacht hat.
Robotik: Team „Robobron“ löst Ticket für die Deutsche Meisterschaft in Köln!
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Was für ein Erfolg für die Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule Heilsbronn! Unsere Schüler Sven Haupt und Adrian Brimmer (beide Klasse 8A) haben beim regionalen Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft im RoboCupJunior ein wahres Robotik-Märchen geschrieben. Als Team „Robobron“ sicherten sie sich am 23. und 24. Februar 2026 am Technologiezentrum der TH Nürnberg in Lauf an der Pegnitz einen sensationellen zweiten Platz.

Ein Erfolg gegen die Zeit
Das Besondere an dieser Leistung ist die Vorgeschichte: Die Anmeldung erfolgte extrem kurzfristig nur einen Tag vor Meldeschluss – zu diesem Zeitpunkt wussten die beiden Schüler noch nicht einmal von ihrem Glück. Da im Jahr 2027 die Weltmeisterschaft in der Messe Nürnberg stattfinden wird, war der Plan eigentlich, dieses Jahr lediglich erste Wettbewerbsluft zu „schnuppern“.
Um überhaupt trainieren zu können, wurden über die Weihnachtsferien eilig Parcours-Kacheln bestellt. Sven und Adrian blieben somit weniger als zwei Monate Zeit zur Vorbereitung. Dass sie sich in diesem kurzen Fenster gegen die überwiegend gymnasiale Konkurrenz durchsetzen konnten, verdanken sie ihren hervorragenden Problemlösestrategien. Ob veränderte Lichtverhältnisse vor Ort oder unerwartete Abweichungen im Parcours – die beiden blieben fokussiert und passten ihren Roboter immer wieder an die Gegebenheiten an.

Was ist eigentlich der RoboCup?
Der RoboCupJunior ist ein internationaler Robotikwettbewerb, der junge Talente weltweit zusammenbringt. Ziel ist es, das Interesse an MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu fördern und den Spaß am Programmieren und Tüfteln zu wecken. Dabei gilt stets das Motto: „Es zählt nicht, ob man gewinnt oder verliert, sondern wie viel man lernt!“.

Die Herausforderung: „Line Entry“
Sven und Adrian traten in der Kategorie „Junior-RoboCup Line Entry“ an. Dies ist eine Liga speziell für Einsteiger im Alter von 10 bis 14 Jahren. Die Aufgabe klingt simpel, ist aber technisch hochkomplex:
- Ein vollautonomer Roboter muss ohne menschliche Hilfe einer schwarzen Linie auf einem Parcours aus modularen Kacheln folgen.
- Dabei muss er Hindernisse wie Bodenwellen, Lücken in der Linie und Rampen überwinden sowie blockierende Holzquader umfahren.
- Am Ende erreicht der Roboter eine „Evakuierungszone“. Dort muss er eigenständig „Opfer“ (silberne und schwarze Kugeln) aufspüren und sie zu einem sicheren Rettungspunkt transportieren.

Auf dem Weg nach Köln
Mit ihrem zweiten Platz haben Sven und Adrian das Unmögliche möglich gemacht: Nur die besten zwei Teams des Turniers konnten sich für die German Open qualifizieren. Vom 10. bis 14. März 2026 wird Team „Robobron“ unsere Schule nun auf der Messe Köln vertreten. Dort findet das Finale eingebettet in ein hochkarätiges Umfeld statt – parallel zur German Robotics Conference und der Bildungsmesse Didacta.
Die gesamte Schulfamilie der Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule ist unglaublich stolz auf Sven und Adrian. Wir drücken euch für Köln fest die Daumen!
Manuel Erben
15 neue Coolrider stärken Zivilcourage an unserer Realschule
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15 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe haben im Januar 2026 erfolgreich die Coolrider-Ausbildung abgeschlossen. In insgesamt 12 intensiven Ausbildungsstunden wurden sie darauf vorbereitet, in Bussen, Bahnen und an Haltestellen aufmerksam, besonnen und mutig zu handeln – ohne sich selbst zu gefährden.

Geleitet wurde die Ausbildung von den erfahrenen Trainerinnen und Trainern Heinz Gerstner und Brigitte Spinnler. Unterstützt wurden sie vom Verkehrserzieher der Polizei, Marcus Schweigert, der praxisnahes Wissen aus dem polizeilichen Alltag einbrachte. Ein besonderer Dank gilt dem Busunternehmen Gugel: Dank ihrer großartigen Unterstützung stand uns an drei Tagen ein Bus für realitätsnahe Rollenspiele zur Verfügung – ein entscheidender Baustein, um Situationen möglichst authentisch zu üben.

Die Coolrider lernten, mit Deeskalationstechniken, bewusster Körpersprache, Kommunikationstraining und grundlegenden Selbstschutztechniken Konflikte frühzeitig zu erkennen und Vandalismus vorzubeugen. Gleichzeitig stärkt die Ausbildung das Selbstbewusstsein der Jugendlichen, fördert Verantwortungsgefühl und vermittelt gelebte Zivilcourage. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der VAG und der Polizei; Schirmherr ist der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann.

Aufgrund einer internen Erkrankung im Coolrider-Team kann die Urkundenübergabe leider nicht vor März stattfinden. Nach der Abschlussveranstaltung veröffentlichen wir auf unserer Homepage (unter „Unsere Schule“ > „Schulprofil“ > „Sozial“ > „Coolrider“) die aktuellen Coolrider mit Namen, Foto und Buslinie, damit alle wissen, an wen sie sich im Problemfall wenden können. Bis dahin vertrösten wir euch mit Schnappschüssen von der im Januar abgehaltenen Ausbildung.
Kreative Funken aus Stahl – Die Klasse 9a zu Gast in der Metallmanufaktur Georg Hein
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Heute erlebten die Talent-Werken-Schülerinnen und -Schüler der Klasse 9a einen ganz besonderen Workshop in der Metallmanufaktur Georg Hein in Dietenhofen – und die Begeisterung war von der ersten Minute an spürbar. Inmitten von Funkenflug, schweren Werkzeugen und beeindruckender Handwerkskunst öffnete sich für uns eine Welt, in der Kreativität und Präzision auf faszinierende Weise zusammenkommen. Statt Theorie aus dem Klassenzimmer gab es echtes Handwerk zum Anfassen, Ausprobieren und Staunen.

Besonders beeindruckend war die Vielfalt der Techniken: Von klassischer Schmiedearbeit, bei der Metall durch Hitze und Muskelkraft geformt wird, bis hin zu modernen Verfahren wie dem Plasmaschneiden, das mit enormer Genauigkeit selbst dicke Stahlplatten trennt. Die Schülerinnen und Schüler konnten hautnah erleben, wie aus rohem Metall individuelle Werkstücke entstehen – handgemacht, einzigartig und mit viel Können gefertigt. Dabei wurde nicht nur zugeschaut, sondern aktiv mitgedacht, gefragt und gelernt.

Am Ende des Tages waren sich alle einig: Dieser Workshop war weit mehr als nur ein Ausflug. Wir haben unglaublich viel gelernt – über Materialien, Werkzeuge, handwerkliche Berufe und darüber, wie viel Kreativität im Metall steckt. Der Besuch in der Metallmanufaktur Georg Hein hat gezeigt, wie spannend und lebendig Handwerk sein kann, und bei vielen neue Begeisterung und vielleicht sogar berufliche Träume geweckt. Ein Tag voller neuer Eindrücke, der uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Anke Schwarz

Weihnachtskonzert 2025
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Am 11. Dezember fand um 19 Uhr in der katholischen Kirche ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert unserer Schule statt. Bereits im Vorfeld waren alle Besucher eingeladen, den Weihnachtsmarkt in der Aula zu besuchen.

Das Konzert bot ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitwirkenden: Neben Beiträgen der 5. Klassen und der Schulband waren kleine musikalische Formationen sowie Soloauftritte zu hören. Eine Premiere des Abends war der Auftritt des Lehrerchores, der große Begeisterung auslöste. Zudem freute sich das Publikum über den Besuch des Christkinds.

Mit einer Dauer von nur einer Stunde war das Konzert kurzweilig gestaltet und lud dazu ein, sich stimmungsvoll auf die Weihnachtszeit einzustimmen.






Rote Schuhe, laute Botschaft – Die MGF-Realschule setzt ein Zeichen gegen Gewalt
- Kategorie: Aktuelles
Mit bewegenden Bildern und einer eindringlichen Botschaft wurde am Platz vor dem Theater Ansbach ein Kunstprojekt präsentiert, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Wirkung zeigt. 132 rote Schuhpaare erinnern an 132 Frauen, die im Jahr 2024 in Deutschland durch Partnerschafts- oder Expartnergewalt ihr Leben verloren haben. „Zapatos Rojos“ – Rote Schuhe – heißt die internationale Kunstinstallation der mexikanischen Künstlerin Elina Chauvet, die seit 2009 weltweit auf Gewalt an Frauen aufmerksam macht.
Doch in Ansbach trägt die Installation eine ganz besondere Handschrift – die unserer Schülerinnen und Schüler der Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule.

Unser Beitrag: 132 rote Schuhe – von unseren Händen gestaltet
Mit großem Engagement haben Mädchen und Jungen unserer Schule aus der Klasse 9b gemeinsam mit den Lehrkräften Frau Kohrmann und Frau Schwarz und der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Frau Peipp an der Umsetzung gearbeitet. Die Schuhe wurden gesammelt, vorbereitet, geordnet – und schließlich von unseren Schülern sorgfältig rot besprüht, damit jedes einzelne Paar sichtbar für eine getötete Frau steht. Dabei war es nicht nur ein kreativer Prozess, sondern auch ein Akt des Bewusstwerdens: Viele Jugendliche setzten sich zum ersten Mal intensiv mit dem Thema Gewalt an Frauen auseinander – und gestalteten ein sichtbares Zeichen dagegen. Wir könnten nicht stolzer sein auf diese großartige Leistung!
Ein starkes Zeichen mitten in Ansbach
Bei Wind und Wetter stehen die roten Schuhe noch bis Montag sichtbar vor dem Theater. Danach ziehen sie weiter – als mobile Mahnzeichen in Rathäuser, Schulen, Kirchen und weitere Einrichtungen im Landkreis und der Stadt Ansbach. Während der Eröffnung betonten Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Oberbürgermeister Thomas Deffner die Bedeutung des Projekts: Das Schweigen brechen, sichtbar machen, hinsehen – genau dafür stehen die roten Schuhe. Und genau dafür steht auch das Engagement unserer Schule.

„Achtsam miteinander“ – Haltung zeigen, Mut machen
Die Aktion ist mehr als Kunst. Sie ist ein sichtbarer Appell:
- gegen Gewalt
- für Respekt
- für ein achtsames Miteinander
Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung wurden außerdem eingeladen, eigene Gedanken in Form von Notizen oder Briefen festzuhalten. Diese Botschaften werden an das Team der Künstlerin weitergeleitet – ein schönes Symbol dafür, dass Mitgefühl und Solidarität Grenzen überschreiten.
Wir sind stolz – und wir machen weiter
Die MGF-Realschule freut sich, Teil eines so bedeutenden Projekts zu sein. Unsere Schülerinnen und Schüler haben bewiesen, wie viel Kraft in Gemeinschaft, Kreativität und sozialem Engagement steckt.
Es sind nicht nur rote Schuhe – es ist eine rote Linie gegen Gewalt. Und wir sind stolz, dass wir sie gemeinsam gezogen haben.
Links:
- Interviews mit der FLZ auf Instagram
- Beitrag im Franken Fernsehen (am Anfang der Sendung)
- Landrat Jürgen Ludwig auf Instagram
- Stellvertreter Jürgen Horndasch auf Instagramm
- Landkreis Ansbach auf Inmstagramm

- Weihnachtsdruckaktion
- EInladung zum Weihnachtskonzert am 11.12.2025
- Planspiel „Wasser ist für alle da?“ Klasse 10D im Einsatz für den Grundwasserschutz
- Schulinterner Vorlesewettbewerb der 7. Jahrgangsstufe
- Rote Schuhe gegen Gewalt – Die Realschule Heilsbronn setzt ein Zeichen
- Generationenübergreifende Olympiade – Ein Tag voller Teamgeist, Spiel und Begegnung
- Ausstellung des Talentkurses Kunst in der Sparkasse Heilsbronn
- Demokratie hautnah erleben: Planspiel im Landtag
- Schnuppernachmittag in den Profilfächern
- Freiwillige Abschlussprüfung im Fach Informationstechnologie 2025
- Bili-Projektgruppe geht mit eigener Website online
- Demokratie hautnah erleben: Die Juniorwahl 2025
- Schüleraustausch mit Tschechien
- Vorlesewettbewerb der 7. Klassen
- Mittelfränkische Meisterschaft im Lehrervolleyball der Realschulen – erst im Halbfinale war gegen den späteren Meister Schluss
- Mit Schmetterlingen zum Erfolg – Alexander Ohr
- Weihnachtskonzert
- Weihnachtskarten für den guten Zweck: Schülerinnen der Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule Heilsbronn unterstützen Rauhreif e.V.
- Weihnachtskonzert am 12.12.2024 um 19 Uhr
- Vorlesewettbewerb 2024/2025
